The Great Pyramid
~ Amenti Rama ~

10 Grundsätze echter Heilung

1. Echte Heilung kann nicht in den Strukturen unseres Systems erreicht werden

Ungeachtet dessen was uns erzählt wurde, dienen die Strukturen unserer Zivilisation keineswegs unseren besten Interessen, sondern wurden stattdessen geschaffen, uns versklavt zu halten - mit dem vorrangigen Zweck der Produktivität und Selbsterhaltung, zugunsten von Luxus und Macht einiger weniger. In dieser Maschinerie hat freies, wirkliches Leben keinen Platz, sondern ist nur eine Unannehmlichkeit die es zu beseitigen gilt. Wesentliche Fragen über das Leben werden daher konsequent verdrängt, ignoriert oder mit großen aber leeren Worten besprochen. Sogar Einrichtungen wie Schulen, Psychiatrien und Religionen, die an unserem Wohlergehen und Potential interessiert sein sollten, zwingen uns in der Realität dazu, ein unerträgliches System zu akzeptieren.

Die Gesundheitsindustrie - einschließlich all ihrer sogenannten Alternativen – basiert auf dem falschen Denkgebäude, dass Heilung innerhalb der Strukturen des Systems möglich ist, auf der Lüge daß Menschen nicht glücklich sind, weil sie nicht „hart genug dafür arbeiten“ oder weil sie nicht die richtigen Produkte haben – und nicht etwa weil der übliche Lebensstil innerhalb dieses Systems dem Leben, der Freude und der Liebe grundlegend entgegenwirkt. Einmal pro Woche zur Psychotherapie zu gehen, während man weiterhin Sklave bleibt in einem stressigen Job und täglich 4 Stunden vorm Fernseher sitzt, macht unsere tägliche Hölle bestenfalls erträglicher, wird jedoch nie zu echter Heilung im wahren Sinn des Wortes führen. Echte Heilung erfordert den starken Wunsch und Wille, uns selbst und unsere Welt immer tiefer zu verstehen, zu lieben und positiv zu verändern; das Verfolgen materieller Ziele wie Geld und Ruhm hindert uns nur am Voranschreiten auf unserem Weg.


2. Echte Heilung erfordert ein tiefes Hinterfragen all unserer Überzeugungen

Sich lediglich vom System zu entfernen reicht nicht aus, um sich von dessen Einfluß zu befreien. Jeder von uns, der innerhalb seiner Tentakel aufgewachsen ist, der durch Schul-Indoktrination ging, Fernsehen schaute oder Nachrichtenzeitungen las, wurde mit mehr Lügen und illusorischen Grenzen gefüttert als wir uns vorzustellen wagen. Diese Überzeugungen formen ein mehr oder weniger zusammenhängendes Weltbild, ein Denkgebäude von dem aus wir die „Realität“ dann sehen. Das vorherrschende Weltbild ist so stark, so allgegenwärtig, dass wir unfähig wurden die Realität in all ihren Feinheiten und Zusammenhängen unverfälscht wahrzunehmen, so wie wir es in unserer Kindheit noch konnten. Wir sind gefangen in einer Matrix der Täuschungen.

Ein tiefes und ausdauerndes Hinterfragen wer wir sind, was wir wollen, warum wir es wollen, warum wir hier sind, warum wir gewisse Dinge tun, warum sich andere auf bestimmte Arten verhalten – dies ist absolut notwendig, um unseren freien Willen zu stärken und unsere Wahrnehmung der Realität zu erweitern. Während wir nach der Wahrheit suchen, sollten wir achtsam sein, uns nicht an Dogmen zu binden - egal wie alternativ sie auch zu sein scheinen – denn sie können sich stets in Fallen der Manipulation verwandeln, in denen wir unsere Macht erneut an Machthungrige abgeben. Wahre Weisheit und Ethik kommen von innen, und dorthin gibt es keine Abkürzung. Erst wenn wir unseren Glauben und unsere Zweifel geprüft haben, all unsere Vorstellungen von Gott und Teufel, Gut und Böse - erst dann haben wir die Chance, durch achtsames Beobachten Einblicke in die Wahrheit zu bekommen.
3. Echte Heilung kombiniert Wissen und eigene Erfahrung

Sich der selbst-begrenzenden Glaubenssätze bewusst zu werden ist das Eine, sie zu ändern das Andere. Während ein Großteil der heutigen Psychologie auf der Freud’schen Wiederentdeckung des Unbewussten basiert, sind die meisten Techniken, um mit diesem zu arbeiten, immer noch auf dem bewussten Denken aufgebaut – vielleicht weil unsere Kultur sich der Vorgänge unter der Oberfläche so wenig bewusst ist. Die „tiefen Probleme“, die durch Psychotherapie gefunden werden, helfen kaum uns zu ändern, sondern lassen vielmehr weit kompliziertere Denkstrukturen entstehen, nicht selten auch ein Gefühl von Hilflosigkeit.

Doch es gibt viele Techniken, um das Unbewusste zu erreichen – wie Hypnose, shamanische Rückführung, Vipassana-Meditation, Jung’s aktive Phantasie und Heilungsrituale – und es ist oft überraschend, wie einfach „tiefe Probleme“ verschwinden oder unbedeutend werden nachdem das Unbewusste verändert wurde. Letztenendes jedoch finden die meisten Veränderungen statt, wenn wir beginnen, uns in der Welt zu engagieren, uns dabei selbst in neue Situationen begeben und unser Leben auf der Grundlage der Verknüpfung von Wissen und eigener Erfahrung gestalten. Worte und andere Symbole sind leere Hüllen, bis Taten und Erfahrungen sie mit Bedeutung und Tiefe erfüllen.


4. Echte Heilung beinhaltet die Heilung unserer Beziehungen

Uns in der Welt zu engagieren bedeuted in erster Linie, mit anderen in realen Beziehungen zu interagieren. Ungeachtet des dominanten Weltbildes ist keiner von uns ein isoliertes System. Die Quantenphysik zeigt uns dass sich das Fundament der Realität aus Wellen und Teilchen zusammensetzt. Übertragen auf menschliche Wesen heisst das, dass wir uns sowohl durch unsere Individualität als auch unsere Beziehungen definieren. Unsere Wellennatur abzustreiten würde bedeuten, einen essentiellen Teil unserer Selbst zu verleugnen – und unserer Welt, da wir alle Mitschöpfer dieser Realität sind. Erst durch Beziehungen treffen unsere Weltbilder und Perspektiven aufeinander, und wir erwachsen daraus mit einem umfassenderen Verständnis unserer Selbst und der Welt in der wir leben. Unsere isolierten, verängstigten Egos werden für alle Zeit transformiert durch die Liebe die wir geben und erhalten.


5. Echte Heilung ist nur zwischen Gleichberechtigten möglich

Um authentisch zu sein, müssen unsere Beziehungen mit anderen auf einem ebenen Level stattfinden. Jenseits von Alter, Geschlecht, Kultur, Herkunft, sozialem Status und jedem anderen Titel, Kennzeichen oder Ausbildungsgrad sind wir alle grundlegend gleich: als Lebewesen, Lichtwesen, Kinder Gottes oder wie immer man es nennen will – und dies schließt nichtmenschliche Lebewesen voll mit ein. Verständigung ist nur bei gegenseitigem Respekt möglich, und die Positionierung des Gurus oder Therapeuten über dem Suchenden oder Patient blockiert automatisch jede echte Form der Kommunikation. Ebenso kann Heilung niemandem aufgezwungen werden, sondern muss von innen kommen. Alles was andere dazutun können ist Unterstützung und Mitgefühl anzubieten, Möglichkeiten zu vermitteln, zuzuhören und eventuell eigene Erfahrungen mitzuteilen. Deshalb ist echte Heilung nicht hierarchisch, und alle Beteiligten heilen und werden zur gleichen Zeit geheilt.


6. Echte Heilung verlangt Respekt und Würdigung unserer inneren Welt

Während uns das identische Fundament unserer Natur vereint und uns erlaubt zu kommunizieren, sind es unsere Unterschiede, die uns bereichern und uns Gründe zur Verständigung geben. Wir alle erleben die Realität unterschiedlich, und diese Wahrnehmnung entwickelt sich ständig während wir leben und wachsen. Unsere innere Welt wird geformt durch unsere Lebenserfahrungen, unsere Begegnungen, unsere Träume, unsere Hoffnungen, unsere Ängste und unzählige andere Faktoren. Diese Vielfalt ist es, die unsere Welt so reich und interessant macht, und der Versuch, die Erfahrungen der Realität eines Jeden gleich zu machen, würde auf Faschismus hinauslaufen.

Wenn die Erfahrung der Realität auch für einige von uns sehr schmerzhaft ist – das Verleugnen unserer inneren Welt entfremdet uns nur von uns selbst und verhindert jede wirkliche Heilung. Gefühle müssen beobachtet und akzeptiert werden statt verdrängt und blockiert - denn sie haben uns viel zu zeigen. Generell sollten wir immer versuchen zu wachsen, hin zu mehr Integration und Balance – zum Beispiel durch Meditation und Selbst-Beobachtung - ohne Furcht, uns unserer dunklen Seite zu stellen; denn nur wenn wir wenn wir uns selbst und unsere persönliche Realität als Ganzes akzeptiert haben, können wir uns entscheidend verändern und entwickeln.


7. Echte Heilung bedeutet, zu kreativen Künstlern unseres Lebens zu werden

Unsere inneren Welten zu entdecken und zu akzeptieren ist ein erster und wichtiger Schritt, doch damit echte Heilung stattfinden kann, ist es essentiell notwendig, das diese innere Welt sich in unserem täglichen Leben widerspiegelt und mit ihm interagiert. Kunst ist eine von der Mainstream-Psychiatrik mehr oder weniger akzeptierte Form des Selbst-Ausdrucks, doch dieser muss viel weiter gehen: wir müssen wieder zu Lebenskünstlern werden, unsere Träume leben statt nur einfach ein Rädchen im Getriebe zu sein. Die Quantenphysik sagt uns darüber einiges: damit wir uns lebendig fühlen, brauchen wir das Gefühl, dass unsere Taten einen wirklichen Einfluß auf die Welt um uns haben; wir müssen uns in einem Dialog mit dieser Welt engagieren. Das bedeutet, zu erkennen, dass jede unserer Handlungen - wie klein sie auch sein mag – einen Einfluß auf die Welt hat; und Verantwortung dafür zu übernehmen. Hier sehen wir wieder warum dieses System Heilung verhindert: wir können kaum einen Dialog mit Fernsehern, Plastikartikeln, Fabriknahrung oder Betonmauern führen.


8. Echte Heilung handelt vom Wiederverbinden mit unserer Seele

Wenn wir uns wieder mit unserer inneren Welt verbinden, verbinden wir uns wieder mit unserer Lebenskraft, unserer Seele. Viele Menschen lehnen die Vorstellung einer Seele heutzutage ab - vielleicht weil religiöse Institutionen dieses Wort derart missbraucht haben – aber diese Ablehnung verdeutlicht auch dass viele von uns sich so sehr von unserer Lebenskraft getrennt haben, dass wir nicht einmal mehr wissen dass sie existiert. Ohne diese Kraft aus unserem Inneren sind wir wie hilflose Roboter, einfach zu kontrollieren und manipulieren, in verschiedenste Richtungen gedrängt durch die Medienimperien, politische Parteien, religiöse Kulte und andere Institutionen, die dazu geschaffen wurden uns zu konditionieren, reglementieren und kontrollieren. Um unsere Autonomie wiederzugewinnen, müssen wir unsere Seele zurückerobern.




9. Echte Heilung ist ein fortdauernder Prozeß

Unsere Seele kann man sich vorstellen als Schnittstelle zwischen unserem Selbst in der Gegenwart und unserem höheren Selbst außerhalb der Zeit (unserem Spirit), oder als Tor zwischen der 3D- und der 4D-Realität. Praktisch führt uns unsere Seele hin zu spirituellem Wachstum. Auch dieses Konzept wurde durch religiöse Institutionen heftig angegriffen, doch die darin enthaltene Bedeutung ist einfach: alle Schwierigkeiten, auf die wir im Leben stoßen, sind Herausforderungen – geschaffen für unser Wachstum. Das Leben ist eine Schule voller Lektionen, ausgelöst durch Synchronizitäten und daraufhin ausgelegt, uns exakt das zu lehren, was wir wir an diesem Punkt unserer Entwicklung brauchen und verstehen müssen. Daher ist es so wesentlich, die von der psychiatrischen Industrie geförderte Opferhaltung zu überwinden (z.B. die Lügen dass die Gene, die Viren, die Umwelt an allem Schuld sind), wenn wir wollen, dass wir diese Herausforderungen bemerken, annehmen und uns weiterentwickeln können. Es gibt es keine Ebene die es zu erreichen gilt, kein „ständiges Glück“ zu finden - denn das Leben ist eine abenteuerliche Reise, auf der der Weg mehr zählt als das Ziel.


10. Echte Heilung heilt auch den Planeten als Ganzes

Die tiefe Verbundenheit zwischen unserer inneren Welt (unserem Selbst oder Unbewußten) und der äußeren Welt, seit Jahrtausenden die Grundlage verschiedenster Heilmethoden, von Magie und Mystik, wurde mehrere Male hervorgehoben. Es gibt eine weitere wichtige Entwicklung in diesem Konzept, bekannt als Ökopsychologie: die Zerstörung der Natur und das rapide Aussterben von Millionen Arten widerspiegelt auch die Zerstörung unserer inneren Welt. Unsere Umwelt wirkt sich auf einer unbewußten Ebene weit mehr auf uns aus als wir für gewöhnlich denken, und der derzeitige ökologische Kollaps ist weitgehend verantwortlich für das heute so vorherrschende Gefühl der Leere.

Aus diesen Gründen wäre es ein Fehler zu denken, dass wir uns selbst an einem sicheren Platz heilen und dabei ignorieren können, was draussen vor sich geht. Diese Form des Egoismus kann nicht standhalten wenn uns klar wird, dass in jedem Moment, in dem ein Wald von unserem Planeten ausgelöscht, auch ein Teil von uns verletzt wird. Unsere innere Welt zu beleben, hilft dem Planeten über die feinstofflichen Ebenen der Realität zu heilen, doch es ist wichtig, dies ebenfalls andersherum zu tun, indem wir uns wieder miteinander verbinden und uns auf jede erdenkliche Art und Weise mit gesellschaftlichen und umwelttechnischen Themen befassen.
Was wir draussen verändern, verändert sich in uns - und vice versa. Dies ist das letzte Puzzleteil für einen echten Dialog mit der Welt und für echte Heilung.

Nach bestem Wissen und Gewissen übersetzter Text von
www.reclaimyoursoul.org